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Die Osteopathie wurde im letzten Jahrhundert vom amerikanischen Arzt A.T. Still entwickelt. Er betrachtete den Menschen aus einer ganzheitlichen Sicht und berücksichtigte die gegenseitige Abhängigkeit verschiedenen Systeme innerhalb des Menschen. Still hat festgestellt das alle Gewebetypen des Körpers (nicht nur die Gelenke, sondern auch die Organe, die Nerven, die Gefässe, die Muskulatur usw.) eine gute Bewegelichkeit haben müssen um eine optimalen Gesundheit realisieren zu können. Alle diese Strukturen sind miteinander vernetzt. Wenn eine Struktur nicht mehr gut Bewegt( ist Verlust der Gesundheit), dann ist gleichzeitig die Durchblutung, die Abwehr und der Widerstand reduziert. Das führt zu einer Mehrzahl von Krankheitsprozessen. Osteopathie hat sich ständig weiter entwickelt und sich den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst und sich so europaweit einen festen Platz in der Komplementär Medizin erworben. 
Die Osteopathie ist eine ganzheitliche, manuelle Behandlungsmethode. Sie nützt nicht nur die bekannten Bewegungen von den Gelenken, sondern auch feine, rythmische und unbewusste Bewegungen beinahe aller Körperstrukturen und Organe. Da alle Gewebe im Körper auf eine bestimmte Art und Weise miteinander verbunden sind, hat jeder Bewegungsverlust eine Positionsveränderung im Skelet zur Folge. Ebenso hat aber auch eine Veränderung in der Knochenstruktur, zum Beispiel Wirbels, einen störende Einfluss auf die übrigen Körperfunktionen. Beim Untersuch gibt die Wirbelsäule wichtige diagnostische Hinweise. Das Ziel eines Osteopathen ist nicht nur die Krankheitssymptome zu behandeln, sondern auch die Ursachen der Beschwerden zu finden und zu korrigieren, damit die Selbstregulation wieder hergestellt wird, und so alle Körperfunktionen wieder normal ablaufen können. Das geschieht mittels feiner, manuellen Techniken in allen von Bewegungsverlust betroffen Geweben. 
Ausgehend von den drei folgenden zusammenhängenden Systemen sucht der Osteopath nach der primären Ursache der Beschwerden.
Parientales System:
Bewegungsapparat (Knochen, Muskeln, Sehnen, Gelenke usw.)
Viszerales System:
Innere Organe mit Ihrem Blt- und Lymphgefässen und den entsprechenden Anteilen des Nervensystems.
Cranio-Sakrales System:
Schädel, Wirbelsäule und Kreuzbein, Hirnflüssigkeit, Hirnhäute sowie das Nervensystem und dessen Funktionen.
Der Osteopath versucht in der Behandlung eine Wiederherstellung des individuellen Gleichgewichts im Körper zu erreichen unter Berücksichtigung der drei genannten Systeme. |
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Rücken- und Nackenbeschwerden, Muskel- und Sehnenbeschwerden, Rheumatische Beschwerden, Osteoporose, zu hohes Cholesterin, zu Hoher Blutdruck, Kopfschmerzen, Migräne, Menstruationsbeschwerden, Konstipationsproblematik, Inkontinenzbeschwerden, Allgemeine Müdigkeitsbeschwerden (ist Vitalitätsverlust), Übergewicht, Babys die viel Weinen, Kleinkinder/Säuglinge mit Refluxproblematik, Ischialgien, Bandscheibenvorfälle, Verdauungsbeschwerden, rezidivierende Magengeschwüren, Krämpfe, Tinitus, Asthma, Dickdarm spastizität, Invertilitätsbeschwerden, Haemoriden, Krampfadern usw. 
| Osteopathie als Prophylaxe |
Schon kleine Gewebeveränderungen können bei einer Osteopathischen Behandlung entdeckt und korrigiert werden. Somit kann sie Folgenketten und deren Beschwerden verhindern und die Gesundheit erhalten. Die Osteopathierechnung wird von der Zusatzversicherung für Komplementärmedizin teilweise bezahlt. Eine Behandlung wird ab den 1. November 2001 mit Fr. 150.00 verrechnet. |